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Das Historische Museum Bremerhaven steht am Ursprungsort Bremerhavens, an der Geeste gelegen eröffnet sich hier im Aussenbereich der Blick auf auf das historische Wencke-Dock, die erste Werft in Bremerhaven.
Das Museum öffnete erstmals 1906 seine Pforten unter dem Namen "Städtisches Morgenstern-Museum". Mit diesem Namen wurde darauf verwiesen, dass damals der Kernbestand der Ausstellung die Sammlung eines Heimatvereins war, der sich "Männer vom Morgenstern. Heimatbund an Elb- und Wesermündung" nannte.
Das was das Historische Museum in Bremerhaven auszeichnet, ist die Art und Weise der Geschichtsvermittlung. Hier findet man vor allem Großexponate und Rekonstruktionen was für Familien viel interessanter ist. Hier erlebt man die Geschichte Bremerhavens fast hautnah und fühlt sich wie auf einer Werft oder in den Fischhallen.
Das Historische Museum Bremerhaven hat auch eine "Aussenstelle" im Fischereihafen. Dort liegt, fast mitten im Schaufenster Fischereihafen seit 1990 das Fischereimotorschiff "GERA", der letzte deutsche Seitentrawler. Dieses Schiff wurde vor der Verschrottung gerettet und als Museumsschiff der Nachwelt erhalten.
| Erwachsene | 4,00 € |
| Kinder 6-16 Jahre | 2,50 € |
| Ermäßigte | 3,00 € |
| Familien | 10,00 € |
| Gruppen ab 12 Personen | |
| Erwachsene | 3,50 € |
| Kinder | 2,00 € |
| Ermäßigte | 2,50 € |
| Schulklassen aus Bremerhaven/Cuxland | frei |
| sonstige Schulklassen p.P. | 2,00 € |
| Führungen nach schriftlicher Anmeldung | 30,00 € |
An der Geeste
27570 Bremerhaven
Tel: 0471 / 308160
Fax: 0471 / 5902700
Pressemitteilung des Historisches Museum Bremerhaven (HMB)
Führung, Kinderprogramm und Filme bei freiem Eintritt am 20. Mai 2012
"Welt im Wandel - Museen im Wandel" lautet das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages. Aus diesem Anlass lädt das Historische Museum Bremerhaven am Sonntag, den 20. Mai 2012 alle große und kleine Besucher/innen dazu ein, bei freiem Eintritt die wechselvolle Geschichte der Stadt kennen zu lernen.
Entwicklungen und Brüche der Geschichte im Elbe-Weser-Raum werden im Historischen Museum Bremerhaven auf moderne und abwechslungsreiche Weise dargestellt. Gerade die Hafenstadt Bremerhaven blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück. Fischwirtschaft, Werftindustrie und Auswandererwellen führten im 19. Jahrhundert zu einem rasanten Aufstieg. Im 20. Jahrhundert dann musste die Stadt mit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und dem Niedergang des Schiffbaus, der Hochseefischerei und der Passagierschifffahrt kämpfen. Die Besucher/innen können diese spannende Geschichte anhand beeindruckender Originale und Inszenierungen nachvollziehen. Filme und interaktive Stationen laden zum verweilen und mitmachen ein.
Um 15.00 Uhr findet eine öffentliche Museumsführung durch alle Abteilungen statt, die den Wandel der Stadt Bremerhaven thematisiert. Neben der historischen Entwicklung der Stadt werden auch typische Arbeitswelten wie Hochseefischerei und Fischwirtschaft, Schiffbau und Hafenumschlag vorgestellt. Während des Rundgangs werden verschiedene Exponate im Betrieb vorgeführt. Treffpunkt ist das Foyer des Museums.
Kleine Museumsbesucher können mit Kater Pit das Museum aktiv erkunden. Der freche und neugierige Museumskater kennt sich mit Bananen, Kühen und Fischen aus. Auf der spannenden Museumstour für Museumsanfänger gibt es was zu Riechen und viel zu Sehen und zu Hören. Mitmachen erwünscht! Um 11 Uhr und um 16 Uhr wartet Kater Pit im Foyer auf interessierte Kinder zwischen 5 und 8 Jahren. Mit dem mobilen Mitmach Museum geht es dann auf Museumstour.
In der Abteilung "Hochseefischerei und Fischwirtschaft" läuft der neue Film "Das war Knochenarbeit. Hochseefischerei auf dem Seitentrawler "GERA". Zu jeder vollen Stunde wird im MuseumsKino der Film "Geschichte, Kunst und Kultur an der Küste" über das Historische Museum Bremerhaven gezeigt.
Pressemitteilung des Historisches Museum Bremerhaven (HMB)
Musik für Streicher zwischen Wien und Zürich am 21. Mai 2012
Am Montag, den 21. Mai 2012 um 20.00 Uhr findet im Veranstaltungssaal des Historischen Museums Bremerhaven das letzte Kammerkonzert des Städtischen Orchesters der Saison 2011/2012 statt. Unter dem Motto " ... von Mozart bis Müller ... oder Musik für Streicher zwischen Wien und Zürich ..." steht es ganz im Zeichen der Streichermusik. Alla Pescova und Hyeong-Ha Kim (beide Violine), Bettina Stüve-Görlach (Viola) Judith Gebauer (Violoncello) spielen Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Fabian Müller, Giacomo Puccini und Erich Wolfgang Korngold.
Der Konzertabend beginnt mit dem Divertimento C-Dur Hob. 109 von Joseph Haydn. Es ist ein beschwingtes und klar strukturiertes Kammermusikstück, ganz im Sinne des "bon goût", des guten gesellschaftlichen Geschmacks. Anschließend folgen die Largo und Fuge c-moll KV 404a Nr. 5 von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie sind das Ergebnis und eine einzigartiges Zeugnis der intensiven Beschäftigung Mozarts mit der Musik Johann Sebastian Bachs. Das dritte Stück des Abends kommt von Fabian Müller, einem der international erfolgreichsten Schweizer Komponisten der jüngeren Generation. Von einer impressionistischen Klangwelt ausgehend, verbindet Müller in seinen Werken verschiedene Stilelemente und Kompositionstechniken des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zu einer eigenständigen Synthese. Sein Duo für Violine Violoncello entstand im Jahr 2002.
Den zweiten Konzertteil eröffnet das "Crisantemi" von Giacomo Puccini. Anfang Februar 1890 aus Anlass des Todes Amadeos von Savoyens komponiert, beeindruckt das Stück durch leise, sanfte Töne in Moll und durch seine melancholische Tiefe. Zum Abschluss des Abends erklingt das Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26 von Erich Wolfgang Korngold. Es ist eines der "wienerischsten" Werke, die Korngold je schuf, und ein wahrer Fundus von Melodien. Der Zuhörer wird den Witz und Charme des Schöpfers spüren, in nostalgischer Melancholie schwelgen und zum Finale vom Wiener Walzer mitgerissen werden.
Deutsche Auswanderer-Datenbank
Bild und Link: www.historisches-museum-bremerhaven.de
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